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UNSER LEITBILD



HELFEN UND HEILEN - Die Chancen der Gegenwart ergreifen und Zukunft gestalten.


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hat seine Wurzeln in der Gründung des Deutschen Ordens vor über 800 Jahren. Im Jahre 1190 haben Bürger aus Bremen und Lübeck vor Akkon ein Feldspital für kranke Pilger und verwundete Kreuzfahrer errichtet. Im Zeichen des Kreuzes formulierten sie so das Ursprungscharisma des Deutschen Ordens:
„Helfen und Heilen”.
Bis in die Gegenwart empfiehlt sich die Ordensgemeinschaft dem Schutz der Gottesmutter Maria, der Fürsprache der Heiligen Elisabeth von Thüringen und des Heiligen Georg als Ordenspatrone.
In dieser Tradition wirken die Brüder des Deutschen Ordens nach wie vor in Seelsorge und Caritas. All ihr Tun ist fest eingebunden in die Gemeinschaft der Kirche und deren Dienst an Gott und den Menschen.
Heute verwirklicht sich der Deutsche Orden als katholischer Träger neben der Pfarr- und Sonderseelsorge auch in seinen Ordenswerken. Die Konkretisierung und Aktualisierung dieses Wirkens führte 1989 zur Gründung der Ordenswerke durch die Brüderprovinz des Ordens in Deutschland.
Im Sinne jüdisch-christlicher Glaubensauffassung ist der Mensch Ebenbild und Partner des Schöpfers.
Nach christlichem Bekenntnis begegnen wir Jesus Christus als eigentlichem Ebenbild Gottes. Er ist für uns das Vorbild des wahren Menschseins. In ihm manifestiert sich die endgültige Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen.
Der Gekreuzigte und Auferstandene zeigt uns ein Leben in Freiheit und Liebe, in Gerechtigkeit, Verantwortung und Solidarität; so führen wir als Zeichen das schwarze Kreuz auf weißem Grund.

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Diese Mission prägt die Vergangenheit, lebt in der Gegenwart und gestaltet Zukunft.
Der Mensch ist für uns individuell, einmalig, unwiederholbar und unverwechselbar. Als Person verfügt er über sich selbst in Freiheit und Verantwortung; so gestaltet er seine eigene Identität und Würde, die unantastbar sind.
Menschliches Leben vollzieht sich auch immer in Gemeinschaft. Solidarität ist die feste und beständige Entschlossenheit, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, das heißt, für das Wohl aller und eines jeden, weil wir für alle verantwortlich sind. (Solicitudo rei socialis, 1987, V, 38)
Da jeder einzelne für sein Leben in Gemeinschaft selbst verantwortlich ist und neben der Solidarität die Subsidiarität eng mit der Würde des Menschen verbunden ist, darf niemand die Eigenverantwortlichkeit ersetzen oder die dafür notwendigen Freiheitsräume einschränken. (Libertatis conscientia, 1986, 5, 73)
Gelebte Gemeinschaft wird von  Gerechtigkeit geleitet. Eigene Pflichten müssen erfüllt und gleichzeitig die Rechte anderer geachtet werden. Gerechtigkeit schaffen heißt für uns, auch Anwalt zu sein für jene, die in Familie, Gesellschaft und Politik ausgegrenzt sind und nicht mehr für ihre ureigenen Rechte einstehen können.
Diesen sozialethischen Prinzipien sind wir als Ordenswerke streng verpflichtet.

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Die Ordenswerke aktuieren ihren Auftrag das „Helfen und Heilen” in den Bereichen:

aALTENHILFE   aSUCHTHILFE   aBEHINDERTENHILFE

Das „Helfen und Heilen” erfüllt diese Aufgabenfelder mit Leben und lässt diese in unserer Dienstgemeinschaft nach innen und außen erfahrbar werden.
Wir, die Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, stellen uns dieser Verpflichtung und schaffen Orte der Begegnung, der medizinischen, therapeutischen, pädagogischen, pflegerischen und begleitenden Hilfe. Sie gestalten Räume für soziale, kulturelle und religiöse Erfahrungen. Im Sinne einer ganzheitlichen und kompetenzorientierten Grundhaltung begleiten wir unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Sie sind für uns Gäste, deren Anliegen und Wohl für uns wertvoll und verpflichtend sind.
Unsere  Einrichtungen stellen sich den jeweiligen gesellschaftspolitischen Wirklichkeiten und nehmen die ökonomischen Herausforderungen des Marktes an.
Wir leben und arbeiten in einer Unternehmens- und Führungskultur, die gekennzeichnet ist durch Respekt und gegenseitige Wertschätzung, Vertrauen, Transparenz, Angstfreiheit und offenen Umgang.
Unser Wissen, unsere Erfahrung und unsere Haltung sind unsere größten Ressourcen. Diese fördern und fordern wir durch Fort- und Weiterbildungen in einer Art und einem Umfang, die der Entwicklung des Individuums und des Unternehmens gleichermaßen dienlich sind.
Im Vollzug unserer Werte und unseres Menschenbildes, eröffnet sich nach innen und außen Lebensperspektive und Zukunft.

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Politik, Gesellschaft und Kultur bilden den Rahmen unseres Handelns.
Die Annahme folgender Herausforderungen der Gegenwart sichert und gestaltet unsere Zukunft:

  • Ein unvoreingenommener Blick auf Bedürfnis und Situation der jetzt lebenden Generationen.
  • Ein Bekenntnis zum ökonomischen Prinzip; mit angemessenem Mitteleinsatz werden Qualität und Arbeitsplätze nachhaltig gesichert.
  • Ein Eingebundensein in das Sozialwesen des Staates; das eigene wirtschaftliche Handeln wird als Beitrag zum Gemeinwohl verstanden

Wir sind im besonderen Maße den uns anvertrauten Menschen als Dienstleister verpflichtet. Sie sind unsere Gäste, deren Vertrauen und Zufriedenheit für uns Maßstab für Qualität, Garant für Wachstum und nachhaltige Zukunftssicherung sind.
Die Erfahrung unserer täglichen Arbeit verleiht uns die Kompetenz, Einfluss zu nehmen, mitzuwirken in Politik, Kirche und Gesellschaft. Dies geschieht in Verbands-, Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit.
Der Deutsche Orden hat seit mehr als 800 Jahren Bestand. In dieser Tradition sind caritatives Handeln und politische Diakonie eng miteinander verbunden.


HELFEN UND HEILEN - Die Chancen der Gegenwart ergreifen und Zukunft gestalten.


- diese Mission prägt die Vergangenheit, lebt in der Gegenwart und gestaltet Zukunft.

 


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