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Suchthilfe Nachsorge Betreutes Wohnen in Gemünden

Betreutes Wohnen in Gemünden


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+49 (0) 9355 9976-9


BETREUTES WOHNEN UND ARBEITEN
SOZIOTHERAPIEVERBUND MAIN/SPESSART

Wohngemeinschaft "Verlängertes Dach"
97846 Partenstein, Im See 15

Wohngemeinschaft BW 1
97846 Partenstein,Müsselberg 1

Wohngemeinschaft BW 2
97737 Gemünden-Wernfeld, Dirmbachstraße 33

Wohngemeinschaft BW 3
97775 Burgsinn, Am Hexenpfad 3

Betreutes Einzelwohnen
97846 Partenstein und 97833 Frammersbach

Aufnahme/Indikationen:
Volljährige, chronisch suchtkranke Männer und Frauen, in der Regel vorausgegangene Soziotherapie.

Behandlungsplätze:
14
Zwei Plätze Betreutes Einzelwohnen.
Drei Wohngemeinschaften, eine für vier Personen in Gemünden-Wernfeld, eine für fünf Personen in Partenstein und eine für drei Personen in Burgsinn.
Verschiedene Zuverdienstarbeitsplätze im Holzbereich, in der Buchbinderei, bei der Betreuung der Minigolfanlage und im Gartenbereich, Hausrenovierung, Wald- und Forstarbeiten.

Behandlungsdauer:
Unbegrenzt je nach individueller Voraussetzung.

Behandlungsziele:

  • Stabilisierung und Verselbstständigung in einem strukturierten Lebensumfeld
  • Vermittlung in Arbeitsverhältnisse oder tagesstrukturierende Maßnahme
  • Erwerb und Training von lebens-praktischer Kompetenz

Betreuungsstruktur:
Einzel- und Gruppengespräche, Hilfe zur Selbsthilfe, Krisenintervention, Aufbau und Stützung einer therapeutischen Gemeinschaft.

Im Verbund arbeitende Einrichtungen:
Haus Hirtenhof, Haus Burgsinn, Haus Noah, Elmerhaus, Müsselberg, Wernfeld, Hexenpfad.

Gesamtleitung:
Michael Strotmann

Ansprechpartner:
Michael Hock, Raumausstattermeister
Michael Porzelt, Schreinermeister
Petra Miebach, Dipl.-Soz.Päd.FH

Federführender Leistungsträger:
Bezirk Unterfranken

Aus dem Konzept des Soziotherapieverbundes Spessart:
"Eine weitere Abstufung unseres Nachsorge­konzeptes ist das ambulante Betreuungsangebot. Die kleinen Wohngemeinschaften bieten Platz für je vier bis fünf Bewohner, die in der Lage und willens sind, ihr Alltagsleben fast gänzlich selbst zu regeln und zu gestalten. Lediglich ein Sozialpädagoge ist während einiger Stunden in der Woche Ansprechpartner für auftauchende Probleme und Fragestellungen.
Da nicht alle Bewohner in der Lage sind, aufgrund ihrer Qualifikation oder ihres fortgeschrittenen Lebensalters ein ­Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden, sind eigene Zuverdienstarbeitsplätze zum Beispiel in einer Buchbinderei, einer Holzwerkstatt und der Betreuung einer Minigolfanlage geschaffen worden. Dies gibt den Bewohnern nicht nur die Möglichkeit einer sinnvollen Tagesstruktur, sondern ermöglicht ihnen auch unmittelbare Einnahmen zur Bestreitung des Lebensalltages. Diese Zuverdienstarbeitsplätze verstehen sich als Modell verwirklichter Selbsthilfe, die unter anderem auch das Ziel haben, einen chronisch Abhängigkeitskranken langfristig in zufriedene Abstinenz zu führen und vielleicht auch gänzlich oder zumindest teilweise aus dem Abhängigkeitsverhältnis der Sozialhilfe herauszulösen."


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